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Pertra

Der erste Pertra-Spielsatz wurde 1972/73 in Zusammenarbeit von Studenten der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch-Gmünd, Mitarbeitern des Spastikerzentrums der Hessingstiftung in Augsburg und der Firma Holz-Hoerz (Hersteller) entwickelt.

Pertra
 
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Pertra

Der erste Pertra-Spielsatz wurde 1972/73 in Zusammenarbeit von Studenten der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch-Gmünd, Mitarbeitern des Spastikerzentrums der Hessingstiftung in Augsburg und der Firma Holz-Hoerz (Hersteller) entwickelt. Als theoretische Grundlage dienten vor allem die Arbeiten von Marianne Frostig. Die Grundidee ging davon aus, eine Vorstufe zu den motorisch anspruchsvollen - Papier-Bleistift-Aufgaben zugestalten, die insbesonders im Kleinkindalterund für Behinderte geeignet ist. Der Pertra-Satz wurde im Laufe der Jahre durch den Ergotherapeuten Günter Sander immer wieder weiterentwickelt, wobei sorgfältig darauf geachtet wurde, dass neue Elemente den grundlegenden Gestaltungsprinzipien entsprechen. So passen die Bauteile aus den ersten gelieferten Einheiten und jene aus neuen Koffern immer zusammen. Diese Entwicklungen führten zu einem erweiterten Einsatz des Pertra-Materials und zu einer Umbenennung von Pertra-Spielsatz in Pertra-Fördermaterial.

Arbeiten mit dem Pertra-Fördermaterial

Mit dem Paradigmenwechsel in der Ergotherapie von konzeptorientierten Ansätzen hin zu betätigungsorientierten Ansätzen, hat auch das Pertra-Fördermaterial einen Wandel in der Förderung von Kindern mit Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten erfahren. Das Pertra-Fördermaterial unterstützt die betätigungsorientierte Förderung. Dabei wurden jedoch nie die Wurzeln aufgegeben. Teile der Grundlagenarbeiten von Marianne Frostig wurden im Laufe der Jahre durch neuere Erkenntnisse erweitert oder ersetzt. Ein Grundpfeiler von Marianne Frostig war die humanistische Psychologie und die wertschätzende Haltung gegenüber dem Kind. Diese Grundhaltung findet sich in den neueren betätigungsorientierten Ansätzen, wie z. B. dem COPM wieder. Das Pertra-Fördermaterial unterstützt u.a. die Entwicklung von spezifischen und unspezifischen Vorläuferfähigkeiten für Lesen, Schreiben, Rechnen und die Anbahnung von Alltagsfähigkeiten. In seiner Erweiterung durch das Pertra-Aktivierungs-Set ist jetzt auch ein gezieltes Training der kognitiven Funktionen, speziell bei Altersabbauprozessen und Demenzerkrankungen, möglich.


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